Zuhause auf Zeit

Mutter/Vater-Kind-Wohnen

Das Abendroth-Haus bietet drei verschiedene begleitete Wohnformen für junge Mütter oder Väter mit ihren Kindern, die aufgrund ihres Alters noch nicht allein leben können oder im Alltag besondere Unterstützung und Begleitung brauchen.

Mutter/Vater-Kind-Häuser

  • Frei

Mutter/Vater-Kind-Haus in Bramfeld

Rundum betreutes Wohnen für junge alleinerziehende Eltern, die verlässliche Regeln und einen festen Rahmen benötigen.

  • 24/7-Betreuung
  • Vollstationäre Hilfe
  • Ab 14 Jahren

Mutter/Vater-Kind-Häuser

  • Belegt

Mutter/Vater-Kind-Haus
in Stellingen

Rundum betreutes Wohnen für junge alleinerziehende Eltern, die verlässliche Regeln und einen festen Rahmen benötigen.

  • 24/7-Betreuung
  • Vollstationäre Hilfe
  • Ab 14 Jahren

Mutter/Vater-Kind-Wohnungen

  • Belegt

Mutter/Vater-Kind Wohnungen
in Bramfeld

Selbständiges Wohnen für junge Eltern mit intensiver Teilbetreuung und Gruppenangeboten.

  • Selbständiges Wohnen
  • Intensiv teilbetreut
  • Ab 18 Jahre

Mutter/Vater-Kind-Wohnungen

  • Frei

Mutter/Vater-Kind Wohnungen
in Horn

Selbständiges Wohnen für junge Eltern mit intensiver Teilbetreuung und Gruppenangeboten.

  • Selbständiges Wohnen
  • Intensiv teilbetreut
  • Ab 18 Jahre

Alles Wichtige auf einen Blick

Fragen & Antworten

Mutter/Vater-Kind-Wohnen ist eine Hilfe, die alleinerziehenden Müttern oder Vätern gesetzlich zusteht, wenn sie selbst noch jung sind und ihr Kind nicht eigenständig versorgen oder in seiner Entwicklung sicher begleiten können.

Unsere Wohnangebote bieten nicht nur ein sicheres Zuhause, sondern auch eine intensive Betreuung und Beratung und Begleitung für Eltern.

Die gesetzliche Grundlage dafür ist Paragraf 19 des achten Sozialgesetzbuchs.

Als Mutter/Vater werden Sie von zwei Sozialpädagog*innen intensiv begleitet, die verlässlich für Sie und Ihr Kind da sind. Sie für die Entwicklung und den Schutz Ihres Kindes zu sorgen, solange Sie bei uns leben.

Im Team gibt es noch weitere Pädagog*innen, Familienhebammen und Berater*innen, die Sie begleiten und unterstützen. Sie legen mit Ihnen Ziele fest, begleiten Sie im Alltag und zeigen oder erklären Dinge wie:

  • Wie kann ich im Alltag sicher mit einem Säugling und Kleinkind umgehen?
  • Was braucht mein Kind, um sich gut zu entwickeln? Wie kann ich ihm dabei helfen?
  • Wie kann ich eine stabile Bindung zu meinem Kind aufbauen, damit es sich geliebt und sicher fühlt?
  • Wie schaffe ich meinen Schulabschluss trotz Elternschaft? Was kann ich danach beruflich machen?
  • Wie kann ich mich selbst als junge Frau/junger Mann weiterentwickeln, um meinen eigenen Weg zu finden?

Wir arbeiten auch eng mit einem Netzwerk von Kinderärzt*innen, Kitas, Elternschulen oder Therapeut*innen zusammen. So müssen Sie sich nicht allein um alles kümmern.

Nein, die Hilfe ist nur für einen Elternteil vorgesehen. Der/die Partnerin kann sich, solange er/sie unterstützend ist in der Wohnung aufhalten und dort auch übernachten. Das wird mit dem Team abgesprochen.
Die Familie spielt im Leben immer eine große Rolle. Je nach Situation wird die Familie mit einbezogen oder ist auch Thema der pädagogischen Arbeit, manchmal geht es hier um Abgrenzung, manchmal darum Unterstützung zu bekommen.
Das ist oft leider nicht möglich, da die Wohnungen meistens noch bewohnt sind. Gerne können Sie sich über die Fotogalerie einen Eindruck davon verschaffen.
Für einen Aufenthalt im Mutter/Vater-Kind Wohnen muss immer zuerst Kontakt mit dem Jugendamt ( ASD = allgemeiner Sozialer Dienst) aufgenommen werden. Diese bewilligen die Hilfe und übernehmen die Kosten.
Dann kann telefonisch ein Infotermin abgemacht werden, dort können Sie die Pädagog*innen kennen lernen und sich ein Bild davon machen, was das Leben im Mutter/Vater-Kind Wohnen bedeutet. Die Pädagog*innen verschaffen sich einen Eindruck davon, ob diese Wohnform für sie die richtige ist.
Dann entscheiden das Team zeitnah darüber, ob Sie einziehen können und Sie selbst ebenso. Im Anschluss legen wir gemeinsam und in Absprache mit dem ASD einen Einzugstermin fest.
Mit dem zuständigen ASD, Ihnen und den Bezugspädagog*innen werden in einem Hilfeplangespräch die Ziele festgelegt, in denen in der Hilfe gearbeitet werden soll.
Ja das Jugendamt muss zustimmen und trägt die Kosten der Maßnahme.

Unsere Unterstützung endet in Absprache mit allen Beteiligten, wenn die gemeinsam festgelegten Ziele erreicht sind.

Zum Beispiel:

  • Eltern und Kind haben eine stabile und sichere Bindung zueinander
  • Alle Beteiligten sind sich darüber einig, dass das Kind sich auch ohne enge sozialpädagogische Begleitung gut weiterentwickeln kann
  • Als Mutter/Vater haben Sie Ihren Schulabschluss nachgeholt oder neue berufliche Perspektiven entdeckt
  • Sie haben eine eigene Wohnung gefunden, können die Miete entweder selbst finanzieren oder bekommen diese finanziert und ziehen mit Ihrem Kind dort ein

Vielleicht brauchen Sie eine Zeitlang noch eine Begleitung, die weniger intensiv ist als das Mutter/Vater-Kind-Wohnen. Dafür gibt es im Abendroth-Haus auch Familienhilfe-Teams, die Sie ein oder mehrmals pro Woche in Ihrem Zuhause besuchen. Das besprechen wir gemeinsam mit dem zuständigen Jugendamt.

Ihre Ansprechpartnerin

Melanie Zastrow

Ihre Ansprechpartnerin

Silke Wiechol

„Wir sind Impulsgeber für gelingende Elternschaft.
Das ist der Gedanke, der uns als Team trägt.“

Melanie Zajrow, Bereichsleitung Mutter/Vater-Kind-Wohnen